1. Woche ohne Magenballon

Heute ist es genau eine Woche her, dass mir der Magenballon wieder gezogen werden musste. Ich kann Euch sagen, es ist ein wirklich großer Unterschied! Dabei muss ich ehrlich feststellen, dass es mir sehr viel besser geht! Gut, das Ziel wurde nicht erreicht, ich muss nun 11 Monate früher als geplant, mein Leben und mein Gewicht ohne diese Hilfe in den Griff bekommen.

Ich hatte ja noch gut eine Woche Zeit, meinen Körper wieder fit zu bekommen und es war ein Genuss, wieder essen und ausreichend trinken zu können. Natürlich habe ich dabei eines immer ganz genau im Blick gehabt, die Kalorien.

Meine Oma hat früher immer gesagt: „Der Wind bläst rote Backen, aber keine dicken Ärsche!“

Der Spruch will übersetzt ins wahre Leben heißen, dass wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennen tut, den Überschuss abspeichert. Leider tut er dies in Form von Fettpolstern. Also ist die Quintessenz aus dem Oma-Spruch doch ganz einfach:

„Kontrolliere deine Kalorienzufuhr!“

Also weniger Kalorien zuführen und mehr davon verbrennen, heißt ab sofort meine Devise. Wie Ihr in meiner Aufstellung ersehen könnt, habe ich akribisch Buch darüber geführt, was ich gegessen und getrunken habe und wieviel sportliche Betätigung ich in der Woche zusätzlich geschafft habe. Am Montag wurden keine Eintragungen vorgenommen, weil das der letzte Tag mit Magenballon war und ich statt Nahrung und Trinken in mir zu behalten, mich permanent übergeben habe. Von daher gab es am Montag auch keinerlei Aktivitäten.

Am Dienstag habe ich den Ballon gezogen bekommen und noch am selben Tag wieder essen können. Zu lesen ist das Diagramm folgendermaßen:

Nur am Montag war das Ziel 2.500 Kalorien zu erreichen. Bei dem Gewicht wäre das lediglich der Grundumsatz, den es zu halten galt. Da ich an dem Tag keine Aktivität und keine Nahrungszufuhr hatte, bin ich mit 2.500 Kalorien an diesem Tag ins Defizit gerutscht.

Ab Dienstag habe ich den Tracker auf 1.200 Kalorien Tageszufuhr gesetzt. In der Spalte Ziel errechnet sich die Kalorienzufuhr dann aus den 1.200 plus den Kalorien aus der Spalte der Aktivitäten. Deswegen sind am Mittwoch und Donnerstag in der Spalte Ziel auch nur 1.200 Kalorien aufgezeigt.

Am Freitag und am Sonntag, (in der Spalte ganz rechts mit „Heute“ verzeichnet), bin ich Kalorientechnisch über das Ziel hinaus geschossen. Dennoch habe ich im Wochendurchschnitt nur 66% meiner Gesamt-Kalorienzufuhr erreicht. Das heißt also in Zahlen: von 13.505 Kalorien, erreichte ich nur 8.959 Kalorien. Also im Durchschnitt 1.279 Kalorien pro Tag.

Mein Gewicht nach dieser Woche ist übrigens unverändert geblieben. Ich habe weder zu- noch abgenommen! Da bin ich sehr stolz drauf, denn es war die erste Woche ohne Magenballon und ohne mich übergeben müssen und ich konnte mein Gewicht halten.

Jetzt heißt es dran bleiben und weiter so machen und noch an der Ernährung feilen. Ich verzichte gänzlich auf Alkohol und Zucker. Ebenso vermeide ich Kohlenhydrate aus Weißmehl und verzehre nur Brot aus Vollkornmehl.

Die Ernährungsberatung ist beantragt und wird demnächst ebenfalls starten. Ich denke, ich kann mein Ziel mit der Strategie auch ohne Ballon schaffen.

Bleibt gesund und interessiert, wie es hier weitergehen wird.

Euer Stephan

Autor: Die Anonymen Ukuleliker

Hallo, wir sind die Kultband aus Berlin!

3 Kommentare zu „1. Woche ohne Magenballon“

  1. Lieber Stephan,
    ich hoffe, es ist dir nicht zuwider, auch mit Tieren zu kommunizieren. Meine Frau hat mich nämlich „zur Schnecke“ gemacht.
    Sie las meine Kommentare und befahl mir, mich zu schämen. Es sei völlig daneben, meine Phantasien an dir auszulassen, völlig verkennend, was du „durchgemacht“ hättest. Was ich als „Spaß zur Seite“ bezeichnet hätte, sei in Wirklichkeit eine ungehobelte Häme. Das saß.

    Im Nachhinein muss ich sagen: Sie hat Recht, denn meine Gedanken mit Spatz waren schon weit vorausgeeilt. Die nächste Station für Spatz wäre London gewesen. (Sotheby’s) Im Geiste sehe ich dich lächeln . . . Aber das erschüttert mich nicht, denn du kannst nicht wissen, mit welcher Patina Spatz in meinem Gedankenkonstrukt versehen worden wäre. (Ein bisschen Kult muss nämlich sein)

    Du lächelst noch immer und hältst meine Gedankenausflüge für unnützen Quatsch. Nun gut, ich gebe zu, ein gewisses unternehmerisches Risiko muss man schon aufbringen, aber im Notfall könnte man den Spatz ja immer noch per Lasersäge in Scheiben schneiden und eine kleine Vogelschar als Mobile in der Toilette aufhängen, dort wo alles begann.

    S.z.S. 🙂

    Ja, es ist erstaunlich, dass du in dieser „Phase des Wechsels“ keine Gewichtszunahme verzeichnen musstest und ich kann mir vorstellen, dass dir das Auftrieb gibt. Zumindest ist diese Methode des reduzierten Kalorienkonsums bei vermehrtem Kraftaufwand eine bewährte Methode, an der es nichts zu rütteln gibt. Da kann man deiner Oma einfach nicht widersprechen.

    Okay, du bist nun in der „Grünfutter-Phase“ und dein Magen wird diese als ein sanftes Streicheln empfinden. Der kleine Zwiebelrostbraten an Schweinefiletmedaillons in Trollingersoße mit Maultäschle und Krautspätzle wird also noch ein paar Tage warten müssen. Aber das wird sicher bei der Essberatungssitzung besprochen werden.

    Also ich bin gespannt auf deine weiteren Mitteilungen und erhoffe mir den einen oder anderen Hinweis „stibitzen“ zu können. Auch mein Ballon (besser: Kessel) wartet darauf, nicht immer schäl im Spiegel betrachtet und im Selbstgespräch kommentiert zu werden.

    In diesem Sinn sing: Es gibt immer einen Weg . . .
    Wolfgang

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  2. Lieber Stephan,
    ganz langsam mache ich mir Sorgen um dich. 2 Wochen lang Pause bei den Berichten gab es bisher noch nicht. Vielleicht willst du aber auch deine Fans mit gravierenden Erfolgen überraschen? Wie auch immer, melde dich, egal wie es derzeit steht. Wir denken an dich.
    Wolfgang

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  3. Hallo Stephan,
    geht es dir gut? Ich glaube mehrere Leute sind inzwischen etwas besorgt.
    Natürlich kann es sein, dass dein Blog hier endet, da er ja eigentlich für deine Erfahrungen mit dem Ballon gedacht war, und der ist schließlich jetzt raus.
    Außerdem kann es sein, dass nichts weiter interessantes passiert ist, oder dass du einfach nicht mehr dazu bereit bist, dein Leben zu veröffentlichen.
    Aber falls du dies liest und nichts dagegen hast könntest du vielleicht kurz Bescheid geben, dass es dir gut geht und was der Plan bzgl der Zukunft dieses Blogs ist?
    Viele Grüße =)

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